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UM WELCHEN BETRAG ES GEHTSteuer-Vorwürfe gegen Guardiola

Die Aufregung um die Steuer-Enthüllungen der „Pandora Papers“. Zu den betroffenen Promis und Politikern soll auch Pep Guardiola (50) gehören.

Dass der Trainer von Manchester City auf der Liste von Hunderten Personen steht, die ihr Vermögen auf dubiosen Wegen angelegt haben, um Steuern zu sparen, berichten unter anderem der Sender „La Sexta“ und die Zeitung „El País“.

Was wird dem ehemaligen Bayern-Trainer vorgeworfen?

Laut „El Pais“ soll Guardiola die Einkünfte, die er als Spieler zwischen 2003 und 2005 bei Al-Ahli in Katar hatte, auf ein Konto in Andorra eingezahlt haben.

Später als er nach Spanien zurückkehrte und Trainer beim FC Barcelona wurde, meldete er das Geld nicht bei den spanischen Steuerbehörden an, sondern nutzte stattdessen eine befristete Finanzamnestie, die der spanische Premierminister Mariano Rajoy (66) im Jahr 2012 eingeführt hatte. Die ermöglichte es, Steuersündern 10 Prozent ihrer versteckten Gelder zu zahlen, um so einer Strafe zu entgehen.

Angeblich soll sich Guardiola so die Zahlung von rund 500 000 Euro gespart haben.

Außerdem berichtet „El País“, dass der Name Guardiola zwischen 2007 und 2012 auch als Vertreter einer in Panama notierten Scheinfirma namens „Repox Investments“ auftaucht. Diese soll lediglich gegründet worden sein, um Identitäten von Kontoinhabern zu verschleiern.

Auch interessant: Als Guardiola sich 2015 mit dem damaligen Innenminister Jorge Fernández Díaz (61) in der Frage über eine Unabhängigkeit Kataloniens stritt, hatte der Trainer gesagt: „Ich glaube, der Minister liegt ein wenig falsch. Ich habe meine Steuern vom ersten bis zum letzten Tag bezahlt, was nicht viele Parteien sagen können.“

Zwei Sätze, die dem Coach nun auf die Füße fallen könnten …

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